Drogen im Ge(p/b)äck

15. Februar 2010 | Von | Kategorie: Aktuelles

Welt Online titelte heute “Drogen im Baguette”. Demnach wurde versucht in einem Baguette Drogen zu schmuggeln. Das hört sich erst einmal ein wenig kurrios an, ist es aber keineswegs. Eben besonders auf Zugfahrten ist es durchaus üblich die Drogen in ausgehöhlten Brötchen oder Dosen zu verstauen und dann in den mittig angebrachten Mülleimer zu werfen. So kann man seine heiße Fracht die ganze Fahrt über im Auge behalten, ohne dabei im Besitz der selbigen zu sein. Der Zoll kennt diese Tricks natürlich, kann dem Schmuggler aber selten das Eigentum nachweisen. So zu schmuggeln ist also relativ sicher, da man nur seine Ware verliert, aber eher selten rechtliche Konsequenzen befürchten muss.

Übrigens gibt es viele Schmuggler, die sich einen Dreikantschlüssel zulegen und ihre Drogen dann im Kasten unter dem Waschbecken des Zuges verstauen. Klingt zunächst raffiniert, aber auch hier schaut der Zoll routinemäßig nach.

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